Praxis für Neurochirurgie Frankfurt

Bandscheibenvorfälle konservativ behandeln

Schmerztherapie und Funktionsverbesserung ohne Operation

Hintergrund

Ein Bandscheibenvorfall tritt auf, wenn die Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern ihre Form verändert und Nerven im Rückenmarkskanal einengt. Dies kann starke Schmerzen, Taubheitsgefühle oder sogar Lähmungserscheinungen hervorrufen.

In vielen Fällen lässt sich ein Bandscheibenvorfall ohne Operation erfolgreich behandeln – mit gezielten neurophysiologischen Therapieverfahren, die Schmerzen lindern, Nerven entlasten und die Beweglichkeit verbessern.

Typische Symptome

  • Zervikaler Bandscheibenvorfall (Halswirbelsäule): Nackenschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in Schulter oder Arm, Kribbeln oder Taubheit in den Fingern, Schwindel.
  • Thorakaler Bandscheibenvorfall (Brustwirbelsäule): Schmerzen im Brustkorb, Interkostalneuralgien (Nervenschmerzen zwischen den Rippen), Atemschmerzen.
  • Lumbaler Bandscheibenvorfall (Lendenwirbelsäule): Rückenschmerzen, Ischias-Schmerzen mit Ausstrahlung ins Bein, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche im Bein oder Fuß.

Konservative Behandlung in unserer Praxis

Wir setzen modernste Verfahren der angewandten therapeutischen Neurophysiologie ein, um Schmerzen und Funktionsstörungen bei Bandscheibenvorfällen nachhaltig zu behandeln:

  • rPMS (repetitive periphere Magnetstimulation): aktiviert tief liegende Nerven und Muskeln ohne Schmerzen, fördert Nervenregeneration.
  • Hochtontherapie: verbessert Durchblutung, Stoffwechsel und lindert neuropathische Schmerzen.
  • Stoßwellentherapie (radial & fokussiert): reduziert chronische Muskelverspannungen und Schmerztriggerpunkte.
  • TECAR-Therapie: unterstützt Geweberegeneration durch angenehme Tiefenwärme.
  • Reizstrom- und Magnetfeldtherapie: zur Schmerzlinderung und Muskelaktivierung.

Alle Verfahren sind nicht-invasiv, schmerzarm und ohne Narkose durchführbar.

Wann ist eine Operation nötig?

Eine Operation ist nur in Ausnahmefällen notwendig – z. B. wenn Lähmungserscheinungen fortschreiten oder starke Schmerzen trotz intensiver Therapie bestehen bleiben. In den meisten Fällen können wir mit unserer multimodalen Behandlung eine Operation vermeiden oder hinauszögern.

Ablauf der Therapie

Nach einer ausführlichen Untersuchung erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Die Behandlungen dauern in der Regel zwischen 20–40 Minuten und erfolgen in Serien über mehrere Wochen. Ziel ist es, die akuten Schmerzen zu lindern, Nerven zu entlasten und eine langfristige Funktionsverbesserung zu erreichen.

Ihre Vorteile in unserer Praxis

  • Spezialisierung auf nicht-operative Therapien bei Wirbelsäulenerkrankungen
  • Kombination modernster Verfahren (rPMS, Hochton, Stoßwelle, TECAR)
  • Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung ohne Medikamente oder Spritzen
  • Individuell abgestimmte Therapiepläne

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