Praxis für Neurochirurgie Frankfurt

Konservative Neurochirurgie und Schmerztherapie in Frankfurt

Tätigkeitsfelder:
Angewandte Neurophysiologie • Neurorehabilitation • Neurochirurgische Schmerztherapie

Praxis für Neurochirurgie Frankfurt

Konservative Neurochirurgie und Schmerztherapie in Frankfurt

Tätigkeitsfelder:
Angewandte Neurophysiologie • Neurorehabilitation • Neurochirurgische Schmerztherapie

Arztprofil

Dr. Thanassis – Neurochirurgie mit dem Ziel, Operationen möglichst zu vermeiden

Internationale neurochirurgische Erfahrung – und ein anderer Blick auf die Behandlung

Dr. Thanassis hat seine medizinische Ausbildung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main begonnen. Schon früh entwickelte sich sein Interesse jedoch über die klassische operative Medizin hinaus: Nicht nur die Frage, wie eine Erkrankung operiert werden kann, sondern vor allem die Frage, ob eine Operation überhaupt notwendig ist, wurde zu einem zentralen Bestandteil seiner ärztlichen Tätigkeit. Wissenschaftliche und klinische Erfahrungen in Spanien, England, Irland und Griechenland prägten diesen besonderen Blick auf die Neurochirurgie.

Durch seine internationale Ausbildung und seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen europäischen Ländern ist Dr. Thanassis mit unterschiedlichen medizinischen und kulturellen Traditionen vertraut.

Die persönliche Kommunikation mit seinen Patienten ist ihm dabei besonders wichtig. Er behandelt seine Patienten auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Griechisch und beherrscht diese Sprachen sowohl mündlich als auch schriftlich.

So können auch Patienten aus unterschiedlichen Ländern ihre Beschwerden, ihre Krankheitsgeschichte und ihre persönlichen Fragen in der Sprache schildern, in der sie sich am sichersten fühlen. Für Dr. Thanassis ist dies ein selbstverständlicher Teil einer vertrauensvollen und individuellen ärztlichen Betreuung.

An der Universität Salamanca arbeitete Dr. Thanassis zunächst im Bereich der Neurophysiologie und anschließend in der Akutpsychiatrie. Die Ausbildung und praktische Tätigkeit in der Neurophysiologie vermittelte ihm früh ein  vertieftes Verständnis der Funktionsweise des Nervensystems, der neurophysiologischen  Zusammenhänge neurologischer Erkrankungen sowie der Möglichkeiten, Nerven- und Muskelfunktionen gezielt zu diagnostizieren und therapeutisch zu beeinflussen.

Diese Kenntnisse wurden später zu einer wesentlichen Grundlage seines gesamten  Behandlungskonzeptes. Insbesondere die heutigen Verfahren der Nerven- und Muskelstimulation, der Neuromodulation, der Magnetstimulation sowie verschiedene physikalische und interventionelle Therapieverfahren beruhen auf diesem neurophysiologischen Verständnis.

Anschließend führte ihn sein Weg nach England, wo er seine neurochirurgische Ausbildung an mehreren bedeutenden Kliniken vertiefte, unter anderem in Preston, Wakefield sowie am Atkinson Morley Hospital, am Royal London Hospital und am St Bartholomew’s Hospital in London. Weitere neurochirurgische Erfahrungen sammelte er am Universitätskrankenhaus Cork in Irland sowie in Ioannina in Griechenland, wo er unter anderem für neurochirurgische Notfälle der Region zuständig war.

Diese Verbindung aus Neurophysiologie, Neurochirurgie und funktioneller Neurochirurgie wurde im weiteren Verlauf zum Fundament der konservativ-neurochirurgischen Ausrichtung seiner Frankfurter Praxis.

Aus der Neurochirurgie entstand die Philosophie der konservativen Neurochirurgie 

Während seiner Tätigkeit in England beschäftigte sich Dr. Thanassis zunehmend mit einer Frage, die ihn bis heute begleitet:

Muss eine Erkrankung tatsächlich operiert werden – oder gibt es Möglichkeiten, die Funktion des Nervensystems zu erhalten und Schmerzen und Beschwerden ohne Operation zu behandeln?

Diese Frage entstand nicht aus einer theoretischen Überlegung. In der ambulanten neurochirurgischen Versorgung beobachtete er wiederholt Patienten, die trotz vorausgegangener Operationen über Jahre weiterhin unter Schmerzen litten und teilweise dauerhaft auf starke Schmerzmedikamente, einschließlich Opioiden, angewiesen waren.

Für Dr. Thanassis wurde dadurch deutlich, dass die Operation zwar bei bestimmten Erkrankungen unverzichtbar sein kann, bei vielen anderen Patienten jedoch nicht zwangsläufig die erste oder einzige Lösung darstellen muss.

Die während seiner Ausbildung erworbenen neurophysiologischen Kenntnisse bildeten dabei eine wichtige Grundlage für die spätere Entwicklung des konservativen Behandlungskonzeptes.

Dr. Thanassis betrachtet neurologische und neurochirurgische Erkrankungen nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt einer anatomischen Veränderung, sondern immer auch unter dem Aspekt der Funktion des Nervensystems.

Daraus entwickelte sich ein therapeutischer Ansatz, bei dem – abhängig von Diagnose und individueller Situation – Nerven stimuliert, moduliert oder gezielt blockiert und Muskel- und Nervenfunktionen therapeutisch beeinflusst werden können.

Auf dieser Grundlage verbindet die Praxis klassische neurologische und neurochirurgische Behandlungsmethoden mit Verfahren der Neurostimulation, Neuromodulation und physikalischen Medizin.

Funktionelle Neurochirurgie und moderne Neuromodulation 

Während seiner Zeit in London arbeitete Dr. Thanassis im Umfeld von Professor Sid Watkins, einem der renommierten Neurochirurgen seiner Zeit auf dem Gebiet der funktionellen Neurochirurgie und der angewandten Neurophysiologie.

In dieser Zeit setzte er sich intensiv mit Verfahren der Neuromodulation auseinander. Dazu gehörten unter anderem klinische Erfahrungen mit der epiduralen Stimulation des Nervensystems, sowohl im Zusammenhang mit Schmerzsyndromen als auch bei neurologischen Erkrankungen.

Die Verbindung zwischen der zuvor erworbenen neurophysiologischen Ausbildung und der praktischen Erfahrung in der funktionellen Neurochirurgie prägte dabei seine spätere therapeutische Ausrichtung entscheidend.

Diese Erfahrungen vermittelten ihm ein grundlegendes Prinzip, das bis heute die Behandlung in seiner Praxis prägt:

Nerven können nicht nur operiert werden. Sie können diagnostiziert, stimuliert, blockiert, moduliert und in ihrer Funktion beeinflusst werden.

Die Entwicklung einer konservativ-neurochirurgischen Praxis in Frankfurt 

Mit seiner Niederlassung in Frankfurt wollte Dr. Thanassis die während seiner internationalen Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen mit moderner Neuromodulation und konservativer Neurochirurgie auch in Deutschland anwenden.

Bestimmte technische Verfahren, die er aus dem Ausland kannte, waren zu diesem Zeitpunkt in Deutschland allerdings noch nicht verfügbar. Deshalb entwickelte er sein Behandlungskonzept auf der Grundlage der bereits verfügbaren diagnostischen, neurologischen, neurochirurgischen und physikalisch-medizinischen Verfahren weiter.

Dabei entstand eine Praxisstruktur, die sich deutlich von einer ausschließlich operativ ausgerichteten Neurochirurgie unterscheidet.

Im Mittelpunkt steht heute die konservative Neurochirurgie – also die gezielte Behandlung neurologischer und neurochirurgischer Erkrankungen mit dem Ziel, Beschwerden zu reduzieren, Nervenfunktionen zu erhalten und operative Eingriffe möglichst zu vermeiden, wenn sie medizinisch nicht zwingend erforderlich sind.

Ein breites Spektrum konservativer Behandlungsmöglichkeiten 

Im Laufe der Jahre wurde dieses Behandlungskonzept kontinuierlich erweitert.

Die Grundlage bildet dabei die Verbindung von neurophysiologischem Verständnis, neurochirurgischer Erfahrung und funktioneller Therapie. Dr. Thanassis setzt – abhängig von Erkrankung, Befund und individueller Situation – klassische neurologische und interventionelle Verfahren mit modernen Methoden der Neurostimulation, Neuromodulation und physikalischen Medizin zusammen.

  • gezielte lokale Infiltrationen und Nervenblockaden
  • lokale Anästhesieverfahren bei ausgewählten Schmerzsyndromen
  • Muskelinfiltrationen
  • Stoßwellentherapie bei geeigneten Erkrankungen des Bewegungsapparates,
    insbesondere bei bestimmten Sehnen- und muskulären Beschwerden
  • Lasertherapie zur Unterstützung der Nervenstimulation und bei ausgewählten
    entzündlichen beziehungsweise schmerzhaften Erkrankungen
  • transkranielle Magnetstimulation, insbesondere rTMS und rTBS,
    bei ausgewählten neuropsychiatrischen Fragestellungen
  • repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS) zur Stimulation von Nerven und Muskeln
  • Hochtontherapie, unter anderem bei bestimmten neuromuskulären Beschwerden und Polyneuropathien
  • Tecar-Therapie
  • Mikrowellentherapie
  • therapeutischer Ultraschall
  • weitere individuell kombinierte physikalische und neurologische Behandlungsverfahren

Entscheidend ist dabei nicht die Anwendung einer einzelnen Methode, sondern die sinnvolle Kombination verschiedener Verfahren auf der Grundlage der individuellen Diagnose und der neurophysiologischen Zusammenhänge.

Tausende Patienten – der Mensch steht vor der Operation 

Über die Jahre wurden in der Praxis mehrere tausend Patienten mit konservativen und interventionellen Verfahren behandelt.

Die langjährige Erfahrung hat Dr. Thanassis darin bestärkt, bei neurochirurgischen Erkrankungen zunächst alle medizinisch sinnvollen konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen, sofern keine zwingende Operationsindikation besteht.

Gerade bei Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkrankungen kann dies von besonderer Bedeutung sein. Nur ein sehr kleiner Anteil der in der Praxis behandelten Patienten musste letztlich operiert werden; bei der überwiegenden Mehrzahl konnte eine konservative Behandlung durchgeführt werden.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Operationen grundsätzlich abzulehnen.

Wenn eine Operation notwendig ist, darf sie nicht durch eine konservative Behandlung verzögert werden.

Eine moderne konservative Neurochirurgie bedeutet deshalb nicht, Operationen um jeden Preis zu vermeiden. Sie bedeutet vielmehr, die richtige Entscheidung für den einzelnen Patienten zu treffen  Wann kann eine  Operation vermieden werden? Wann ist eine interventionelle Behandlung sinnvoll? Und wann ist eine Operation tatsächlich die beste und sicherste Therapie?

Neurochirurgie bedeutet mehr als Operation 

Aus seiner internationalen Ausbildung und jahrzehntelangen klinischen Erfahrung hat Dr. Thanassis ein Behandlungskonzept entwickelt, bei dem operative und konservative Neurochirurgie nicht als Gegensätze verstanden werden.

Die operative Neurochirurgie bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Medizin.

Doch nicht jeder Patient, der einen Bandscheibenvorfall, eine Nervenkompression, chronische Schmerzen oder eine andere neurochirurgische Erkrankung hat, benötigt zwangsläufig eine Operation.

Die konservative Neurochirurgie versucht deshalb, die Funktion des Nervensystems möglichst zu erhalten, Schmerzen gezielt zu behandeln und operative Eingriffe dort zu vermeiden, wo sie nicht erforderlich sind.

Genau diese Verbindung aus Neurophysiologie, neurochirurgischem Wissen, funktioneller Neurophysiologie, neurologischer Diagnostik, Schmerztherapie, Neuromodulation und modernen physikalischen Verfahren  bildet die Grundlage der heutigen Praxis von Dr. Thanassis in Frankfurt.

Der Anspruch

Nicht die Operation steht im Mittelpunkt der Behandlung – sondern der Patient.

Und bevor über eine Operation entschieden wird, sollte immer die Frage gestellt werden:

Gibt es eine medizinisch sinnvolle Möglichkeit, dem Patienten auch ohne Operation zu helfen?

Diese Frage begleitet Dr. Thanassis seit seinen ersten internationalen Erfahrungen. Das daraus entstandene neurophysiologisch fundierte Behandlungskonzept bildet bis heute einen wesentlichen Grundgedanken seiner Praxis für konservative Neurochirurgie.

© 2026 Praxis für Neurochirurgie Frankfurt – Alle Rechte vorbehalten